Die
Schulter zeichnet sich durch eine erstaunliche
Beweglichkeit aus,
insbesondere beim Schwimmen oder Tennisspielen.
Aber auch in Alltagssituationen zeigt sie ihr
enormes Leistungsvermögen: Bewegungen
in nahezu alle Richtungen.
Aufbau
Die Schulter ist ein weitgehend
muskelgeführtes Gelenk. Das heißt:
Die Verbindung von Oberarm und Brustkorb wird
durch Muskeln stabilisiert, die die hohe Beweglichkeit
der Schulter gewährleisten. Diese Muskelführung
ermöglicht, dass der Oberarmkopf bei jeder
Bewegung mit seinem Zentrum in die Mitte der
Gelenkpfanne weist. Das ist die unbedingte Voraussetzung
für eine schmerzfreie und vollständige
Beweglichkeit des Schultergelenkes.
Funktionsstörungen
Durch
einseitige muskuläre
Stärkung, durch Abschwächung von bestimmten
Muskelgruppen oder mit zunehmender „Reife“ des
Patienten können jedoch Dysbalancen entstehen,
die zuerst funktionelle und später auch
organische Störungen des Gelenkes hervorrufen.
Das sind insbesondere Engpasserkrankungen, Kalkschulter und
Schäden an der Rotatorenmanschette oder
am Schultereckgelenk bzw.
am äußeren Schlüsselbeingelenk, Schulterverrenkung sowie Arthrose des
eigentlichen Schultergelenkes und des Schultereckgelenkes.
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